Read Wenn Gott würfelt: oder Wie der Zufall unser Leben bestimmt by Leonard Mlodinow Online

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Unser Wohlstand, unsere Erfolge, unsere Karrieren, unsere Partnerwahl unser ganzes Leben Der Zufall bestimmt es viel strker, als wir es wahrhaben wollen Meist machen wir uns Illusionen ber seine Rolle, denn unser Gehirn ist fr seine Wahrnehmung schlecht gerstet Es ist vielmehr darauf getrimmt, allem eine Bedeutung abzugewinnen Ungewissheiten mgen wir nicht Andererseits folgt auch der Zufall Gesetzen, die man berechnen kann Und wer sich traut, genau hinzuschauen und dem Zufall eine Chance zu geben, der so zeigt der Autor in diesem brillant geschriebenen Bestseller aus den USA gewinnt an Klugheit und trifft seine Entscheidungen mit tieferer Einsicht.Leonard Mlodinow nimmt uns mit auf eine Reise durch das Universum von Zufallsforschung, Wahrscheinlichkeitslehre und Statistik und erffnet uns zugleich eine neue Sicht auf die Welt um uns herum....

Title : Wenn Gott würfelt: oder Wie der Zufall unser Leben bestimmt
Author :
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ISBN : B0058GTPMK
ISBN13 : -
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : -
Number of Pages : 503 Pages
File Size : 874 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wenn Gott würfelt: oder Wie der Zufall unser Leben bestimmt Reviews

  • Armin Corban
    2019-09-17 22:35

    Das Buch ist über große Strecken kurzweilig geschrieben, aber an manchen Stellen erkennt man auch den Vielschreiber. Ein gutes Lektorat/Eine Endredaktion hätte es auf die Hälfte kürzen können, ohne dass etwas Wesentliches gefehlt hätte.

  • Christof Schatz
    2019-09-20 01:30

    Ich habe das Buch gerade zuende gelesen. Es ist sehr spannend geschrieben, mit zahlreichen Anekdoten aus der Welt der Wirtschaft, des Sports, der Politik und der Wissenschaften, tief in die Geschichte hinein bis zurück zu den alten Griechen. In den ersten zwei Dritteln ist es eine Art Einführung in die schliessende Statistik in Romanform und ohne Formeln. Was das Verstehen der Konzepte allerdings nicht in allen Fällen einfacher macht.Es gibt allerdings ein paar Dinge, die mich stören oder die ich vermisse. Mich überzeugt die Anwendung des Konzepts "Zufall" in diesem Buch überhaupt nicht. Für Mlodinow scheint "Zufall" mit "gleichverteiltem Zufall" gleichbedeutend zu sein. Da geht er allerdings der umgangssprachlichen Verwendung des Worts etwas auf den Leim. In zahlreichen Beispielen demonstriert er, wie Ausgängen von Wirtschaftserfolgen, Schauspielerkarrieren etc. keinerlei Gesetzesmässigkeit zugrundeliegen würde und viel eher Produkte des Zufalls wären. Doch nur im alltagssprachlichen Umgang sind diese beiden Dinge - Zufall und Gesetz - ein Gegensatz, nämlich genau dann, wenn wir es mit gleichverteiltem Zufall, 50 zu 50-Situationen zu tun haben. Das ist aber in komplexen Systemen so gut wie nie der Fall. Der Statistiker ist gerade durch die Tatsache, daß solche rein stochastischen Komponenten, solche "White Noise"-Ereignisse eher selten sind, immer wieder vor Herausforderungen gestellt. Wo auch immer er hinschaut: Überall ist Systematik im Spiel, die ihm - sofern es sich um unbekannte Zusammenhänge handelt - die saubere Statistik "verschmutzt".Ich finde die Richtung, in die Mlodinows Botschaft geht, nicht verkehrt: "Gebt acht. Die Welt ist alles andere als so ein einfaches Schalter-Licht-System, wie Ihr (Manager, Politiker, Leser) sie immer haben wollt." Soweit so gut. Aber die Botschaft, die er dann suggeriert: "Fast alles ist beliebig (nur der Ehrgeiz nicht)",halte ich für ebenso falsch. Es gibt viele Dimensionen, die unsere Welt der einfachen Mechanik von Ursache und Wirkung entheben: Nichtlinearität (Rückkopplungen), Mikro-Makro-Wechselwirkungen, mangelnde Inforrmation über Anfangszustände und Zusammenhänge, gefilterte Wahrnehmung und eben Stochastik. Vielleicht mag es manchem als Haarspalterei vorkommen, zwischen diesen Dimensionen zu unterscheiden, nach dem Motto "Hauptsache unvorhersagbar". Aber vom philosophischen Standpunkt aus macht es für mich schon einen Unterschied, ob man die Welt quasi-nihilistisch als eine Art Lotteriespiel betrachtet oder als ein System mit mehr oder weniger zahlreichen, sich überlagernden, scharf oder unscharf wirkenden Wechselwirkungen grösstenteils unbekannter Provinienz. Im Fall des ersteren werde ich apathisch. Im letzteren Fall demütig.Es gibt aber noch etwas, das mich stört: Sein Hang, seine Lotterietheorie ohne das kleinste Fragezeichen allen möglichen Szenarien als universale Theorie überzustülpen. Es ist ja erlaubt, Theorien zu bilden, aber er wäre es dem Leser schuldig, klarzustellen, dass es eine Theorie ist. Gerade, wenn man ein Buch über diejenige Wissenschaft schreibt, in der die Wissenschaftler wie nirgendwo anders Theorien hinterfragen. Zum Teil sind es sogar, mit Verlaub, ziemlich abenteuerliche Theorien, die aus seiner Generalthese entspringen. z.B. das Entstehen von Microsoft als pure Brownsche Bewegung darzustellen und dabei in der Darstellung einige sehr entscheidende Fakten einfach mal unter den Tisch fallen zu lassen, verlangt schon eine gewisse Dreistigkeit. Mlodinow macht es sich zu einfach und verfällt dabei einer weiteren sehr menschlichen Neigung: Die Welt auf einen einzigen plausiblen Reim bringen zu wollen. Trotzdem: Wahrt man beim Lesen etwas Distanz, lohnt sich die Lektüre allemal und man lernt sicher etwas Neues hinzu.

  • Elvin
    2019-09-09 01:22

    zuerst einmal ich bin Atheist, also ist mir Gott/Götter soundso egal-es ist eigentlich ein Buch über strukturen für Statistiken damit diese stimmen also somit ein Buch das mir vom Thema schon zuwieder ist weil es den wert des einzelnen relativiert.Gekauft habe ich dieses Buch weil ich mir unerwartete Einblicke und sichtweisen auf die Evolution erwartet habe, das was die unterschiedlichen statistischen sichtweisen aufzeigen war zwar interesant und teilweise aufgrund der idee wie man die Fragen verknüpft auch nicht dumm aberes ist noch nicht mal besonders flüssig lesbar geschrieben,ich mag es also wirklich nicht aber das kann auch am Thema liegen.

  • Borion
    2019-08-21 23:37

    Der Autor beschreibt die Zufallsforschung auf eine relativ interessante und verständliche Art und Weise. Der Schwerpunkt, im Vergleich zu anderen Büchern zu diesem Thema, liegt sicherlich in der Darstellung der historischen Entwicklung dieses Forschungszweiges einschließlich der entsprechenden Persönlichkeiten.Die Beispiele kommen dabei leider etwas zu kurz und hätten auch noch verständlicher sein können. Sofern man sich bereits mit dem Thema beschäftigt hat, sind einem außerdem viele der aufgeführten Beispiele bereits bekannt.Fazit: Durchaus lesenswert aber für meinen Geschmack etwas zu langatmig geschrieben.

  • Noricer
    2019-08-27 22:47

    Bei diesem Buch handelt es sich um eine populärwissenschaftliche Einführung in die Geschichte der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Statistik, welche mit vielen Anekdoten versehen gut zu lesen ist. (Allerdings setzt das Thema selbst natürlich eine gewisse Affinität des Lesers zu mathematischen Themen voraus, d.h. wem die Mathematik immer schon ein Buch mit sieben Siegeln war, dem wird auch hierbei nicht die mathematische Erleuchtung kommen. Für denjenigen, der sich mit der Thematik auskennt, gibt es umgekehrt Passagen, welche Eulen nach Athen tragen.) Die Anekdoten würzt der Autor immer wieder mit einem ziemlich schwarzen Humor, z.B. in Bezug auf den jüngeren Sohn des Mathematikers und Arztes Cardano: "Unterdessen war es Aldo, Cardanos jüngerem Sohn, der als Kind gern Tiere gequält hatte, gelungen, diese Leidenschaft freiberuflich als Folterknecht für die Inquisition zu nutzen."Im Verlauf des Buches zeigt der Autor argumentativ überzeugend und auch anhand von Diagrammen, wie z.B. unternehmerische Erfolge bzw. Misserfolge etwa in der Filmbranche den Gesetzen des Zufalls unterworfen sind. Mancher gefeierte Manager hatte einfach eine Glückssträhne, die weniger seinen eigenen Meriten zuzuschreiben war und manchmal basierte sie auf den Entscheidungen seines gefeuerten Vorgängers, der leider einfach eine Pechsträhne hatte. Diese Beobachtungen werden auch mit Ergebnissen der experimentellen Psychologie immer wieder untermauert.Schließlich versucht der Autor, die gewonnenen Erkenntnisse auf das eigene praktische Leben anzuwenden, wobei er sich in den Bereich der Philosophie (bzw. Theologie) vorwagen muss - sicherlich nicht seine Stärke und nicht der zentrale Inhalt des Buches. Hier sind durchaus interessante Ansätze vorhanden, allerdings muss der Leser nicht alle seine Folgerungen teilen. Die deutsche Übersetzung des Titels ist ein wenig irreführend, denn der englische Titel "The Drunkard's Walk" bezieht sich auf den zentralen Grenzwertsatz und nicht auf die philosophisch-theologische Dimension des Themas. Ob Gott nun würfelt oder ob die stochastischen Vorgänge in der Natur und unserem Leben der Vorhang zu Gottes Allmacht sind, hinter den wir nicht schauen können - diese Frage des Glaubens bleibt auch nach der Lektüre dem jeweiligen Leser überlassen.Beim Lesen wurde es mir jeweils kaum langweilig und wenn, dann war dies nur meinem mathematischen Vorwissen zu verdanken.