Read Der Islam: 1400 Jahre Glaube, Krieg und Kultur - Ein SPIEGEL-Buch by Dietmar Pieper Online

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Von den Zeiten Mohammeds bis zur Integrationsdebatte die Geschichte des IslamMit hohem Anspruch und ungeheurer Energie betrat der Islam vor 1400 Jahren die Bhne der Weltgeschichte, verkndet von einem Mann, der sich als Siegel der Propheten verstand, verbreitet von Glubigen, die rasch ein riesiges Reich eroberten Wenn heute vom Islam die Rede ist, dann kochen die Emotionen hufig ber, dann malen die einen den Heiligen Krieg der Muslime gegen Unglubige an die Wand, whrend sich andere ber blindwtige Islamophobie empren Aber was wissen wir eigentlich ber diese Religion, die whrend ihres Goldenen Zeitalters die christliche Welt kulturell und wissenschaftlich weit in den Schatten gestellt hat Um den vielen Facetten des Islamgerecht zu werden, greifen die Herausgeber dieses Buches auf die reichen Erfahrungen von SPIEGEL Redakteuren und das groe Wissen renommierter Islamwissenschaftler zurck Der genaue Blick auf Quellen und Geschichte des Islam zeigt vor allem eins So reichhaltig, wie die berlieferung ist, so vielfltig sind auch die inneren Widersprche den einen Glauben gibt es nicht.Aktuelle und fundierte Einfhrung in Glauben, Geschichte, Wissenschaft und Kultur des Islam....

Title : Der Islam: 1400 Jahre Glaube, Krieg und Kultur - Ein SPIEGEL-Buch
Author :
Rating :
ISBN : B0050GCW8C
ISBN13 : -
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Deutsche Verlags Anstalt 16 Mai 2011
Number of Pages : 302 Pages
File Size : 779 KB
Status : Available For Download
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Der Islam: 1400 Jahre Glaube, Krieg und Kultur - Ein SPIEGEL-Buch Reviews

  • S.A.W.
    2020-03-24 07:43

    Mohammeds Lehre ist so überzeugend, weil sie einfach ist. Füge dich dem Willen Gottes, der alles weiß. Welch geistige Geborgenheit, der eineinhalb Milliarden gerne folgen.Alle späteren Dogmen führten zu Streit und Gewalt. Wenn sich heute Schiiten und Sunniten bekriegen - kann das der Wille Gottes sein? Ebensowenig, wie Jesus zum Dreißigjährigen Krieg aufgerufen hätte.Dr Rüdiger Opelt, Autor von ()

  • Brigitte
    2020-03-03 04:41

    Informativ aber nicht langweilig, gut ausgearbeitet ohne trocken und fad zu werden. Hab auch die anderen Hefte bestellt da ich die Serie einfach toll finde!

  • "Mohnblume Ha"
    2020-03-28 07:37

    ... mit diesem Buch unter ein Dach gebracht - großartig! Habe bis jetzt nur Inhaltsverzeichnis überflogen,hätte am liebsten sofort angefangen zu lesen ... aber bald darf ich!

  • road runner
    2020-03-30 06:50

    Die Spiegel Leute geben sich immer muehe nicht nur gute Artikel zu schreiben sonder veroeffentlichen auch super Geschichtliche dokumentationen fuer uns alle .

  • Winfried Stanzick
    2020-03-21 08:01

    Der Islam ist in aller Munde. Nicht erst seit den Anschlägen vom 11.9.2001 in New York und den in den Folgejahren im Namen des Islam verübten Terrorakten, sondern erst recht auch durch in die innenpolitischen Debatten um den Islam und die Integration der Bürger muslimischen Glaubens nicht nur in Deutschland , sondern auch in anderen europäischen Staaten mit hohem Migrantenanteil aus muslimischen Ländern.Doch eines kann man sagen: mit der Intensivierung der öffentlichen Debatten und Diskurse ist auf breiter Ebene keine Verbesserung der Kenntnisse großer Teile der Bevölkerung über den Islam einhergegangen. Selbst die Aufstände des arabischen Frühlings haben eine diffuse Angst vor dem Islam und seinen exklusiven und oft nach politischer Macht strebenden Herrschaftsansprüchen leider nicht reduziert. Zwischen einem nach wie vor an Multikulti orientierten Appeasement, das den Islam in seiner Eigenart aber auch nicht wirklich ernst nimmt, und einer fundamentalen Islamkritik a la Henryk M. Broder und anderen scheint es kaum Spielraum zu geben.In diese schmale Lücke nun stößt neben anderen Büchern auch das hier vorliegende, bei DVA verlegte SPIEGEL -Buch "Der Islam. 1400 Jahre Glaube. Krieg und Kultur."Es ist in die Teile* Die Geburt des Islam* Ausdehnung und Blütezeit* Am Scheideweg der Moderne* Islam und Politik heuteaufgeteilt und umfasst etwa zwei Dutzend Aufsätze von Spiegel-Redakteuren und namhaften Wissenschaftlern. Aufsätze, die durch ihre Verständlichkeit und Anschaulichkeit bestens geeignet sind, dem Zeitgenossen, der wirklich etwas mehr über den Islam, seine Geschichte, seine Glaubensinhalte und Vorstellungen, seine politischen Implikationen und seine Kultur erfahren möchte, fundierte Informationen zu geben, seine Kenntnisse zu vertiefen und eine persönliche Haltung zu entwickeln.Wir müssen mehr wissen über den Islam als Religion, um besser verstehen und wenn nötig auch besser handeln und uns verhalten zu können.

  • wassouf jabra
    2020-04-02 08:33

    es gefällt mir sehr gut ich lese die themen mit spannung und interesse.die islam ist sehr agressiv relegion auch die usmanen waren sehr agressiv.

  • F. Grossmann
    2020-04-03 08:33

    Der SPIEGEL-Verlag publiziert hier ein interessantes Buch, dass journalistisch-kompakt Informationen zur Entwicklung des Islam von den Anfängen bis zur Gegenwart liefert.Das Verhältnis des Abendlandes zu den Muslimen gestaltete sich von Anfang an sehr spannungsreich. Kulturhistorisch betrachtet stellte der Islam für die Beduinen der arabischen Halbinsel einen großen Entwicklungsschritt dar. Aus der Sicht des Christentums musste er mindestens als Rückfall in die vorneutestamentliche Gesetzlichkeit erscheinen. Im Islam geht es im Wesentlichen um Verhaltens- und Glaubensvorschriften: das Bekenntnis zu Allah als dem einzigen Gott und Mohammed als seinem Propheten; das fünfmal täglich zu verrichtende Gebet gen Mekka; das Geben von Almosen; das Fasten während des Tages im Fastenmonat Ramadan; die zumindest einmal im Leben unternommene Wallfahrt nach Mekka. Daneben gibt es Reinheits- und Speisegebote, die zu beachten sind (z.B. Verzicht auf Alkohol und Schweinefleisch). Ursprünglich wurden auch Opfer vollzogen, ein Brauch, der verschiedentlich verblasste und wieder erblühte (bis in der Gegenwart). Die Möglichkeit einer befreienden, den Menschen von Grund auf verändernden, real erfahrbaren Gottesbeziehung ist jedoch unbekannt.Mehr als jede andere Religion missionierte der Islam von seiner Entstehung an mit dem Schwert. Noch unter Mohammed wurde die Herrschaft des Islam im arabischen Raum etabliert. Nach seinem Tod expandierte der neue Glaube noch im 7. Jahrhundert nahezu im gesamten Nahen Osten und in Nordafrika. Im 8. Jahrhundert war man bereits in Europa (iberische Halbinsel).Schon bald nach Mohammeds Tod setzten auch Streitigkeiten um seine Nachfolge ein. Es kam zur Abspaltung der Schiiten, welche die Auffassung vertraten, dass die politische und geistliche Herrschaft über die islamische Gemeinschaft (Kalifat) nur den direkten Nachfahren des Propheten über seine Tochter Fatima und deren Mann Ali zukomme. Ali war somit in den Augen seiner Anhänger zunächst auch der einzige legitime Kalif. Für die Sunniten ist er dagegen der vierte der rechtgeleiteten islamischen Herrscher, nach Abu Bakr, Omar I. und Othman. Die Zwistigkeiten in der Umma eskalierten, nachdem Ali und sein Sohn Husain - aus schiitischer Sicht der zweite Imam nach Ali - ermordet wurden. Beide Parteien folgten nun unterschiedlichen geistlich-politischen Führern.Theologische bzw. rechtliche Unterschiede ergaben sich im Zuge dessen ebenso. Die Schiiten sehen ihre Imame in einer exklusiven Gottesbeziehung stehend, woraus ihnen übersinnliche Fähigkeiten, wie die Gabe der Wunderheilung und unfehlbare Weisheit erwachsen würden. Neben dem für alle Muslime verbindlichen Koran und Hadith (Überlieferung der Lebensweise Mohammeds) ist für sie auch der Hadith der Imame maßgeblich. Die meisten Schiiten glauben zudem, dass der zwölfte Imam im Jahr 880 in eine Sphäre der Unsichtbarkeit entschwand, aus der er einst zur Verwirklichung eines Reiches der Gerechtigkeit zurückkehren wird. Insgesamt hat die Schia also weit eher spirituellen, esoterisch-mystischen Charakter; die Sunna ist rationaler ausgerichtet.In der sunnitischen Orthodoxie entwickelten sich vier - je nach Region vorherrschende - Rechtsschulen (Hanbaliten; Hanefiten; Malikiten; Schafiiten), die jeweils verschieden akzentuierte juristische Anwendungen der moralischen Vorgaben des Koran und Hadith entwarfen, in der Schiah blieb eine einzige bestimmend (Djafariten). Zum theologisch-geistige Zentrum der Sunniten entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte die Al-Ashar-Universität in Kairo, das der Schiiten wurde die theologische Hochschule in Qum.Unter Omar I., der 634 zum zweiten Kalifen ernannt wurde, wurden Syrien, der Irak, der nördliche Teil Mesopotamiens und Ägypten erobert. Nach Othman Ibn Affan und Ali übernahmen 661 die Omaijaden das Kalifat und etablierten eine Dynastie die sich bis 750 an der Macht halten konnte. Die Hauptstadt des Islam wurde von Medina ins vormals christliche Damaskus verlegt, was eine größere lokale und damit auch kulturell-politische Nähe zum hoch entwickelten Byzantinischen Reich mit sich brachte. Davon profitierten die Omaijaden maßgeblich. Trotzdem es immer wieder zu schiitischen Aufständen kam, festigte sich ihr Reich und kam zu einer ersten kulturellen Blüte. Effektive Verwaltungsstrukturen wurden aufgebaut.Aber auch die islamische Welteroberung fand ihre Fortsetzung. Muslimische Armeen drangen bis nach Indien und China im Osten, im Westen über Nordwestafrika und den Atlantischen Ozean bis nach Spanien und in das Frankenreich vor, wo sie allerdings durch Karl Martell (genannt der Hammer") in der Schlacht bei Tours und Poitiers 732 geschlagen und nachfolgend zurück gedrängt werden konnten.In der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts begannen die abbasidischen Kalifen in wachsendem Maße politische Macht zu delegieren und sich selbst mehr auf den Erhalt der Rechtgläubigkeit im Reich zu konzentrieren. Heiden, Häretiker, Christen und Juden hatten zunehmend unter Verfolgungen und Zwangsbekehrungen zu leiden. Im Osten des Reiches kam es jedoch zur Abspaltung unabhängiger Fürstentümer. Auch andere witterten nun die zunehmende Schwäche der Zentralgewalt. Es kam zur Errichtung eigenständiger Kalifate in Nordafrika (909 in Tunesien durch die Fatimiden) und Spanien (929 in Cordoba).Das endgültige Aus für die Abbasiden-Herrschaft in Bagdad kam mit dem Einfall der Mongolen. Der Kalif wurde 1258 getötet. Zwei Familienmitglieder entkamen nach Kairo, wo sie vom Sultan nacheinander als Kalifen ernannt wurden, aber keinerlei politische Macht mehr ausüben durften.Die Fatimiden waren sehr bald eine ernsthafte Bedrohung für die Abbasiden. Ihr Herrschaftsbereich erstreckte sich vom Nahen Osten (Syrien) über Nordafrika von Ägypten bis zum Magreb. Sie hielten sich für gotterleuchtet und unfehlbar und versuchten, ihre schiitische Version des Islam in der gesamten islamischen Welt missionarisch zu verbreiten. Sie erwiesen sich zumindest periodisch als fanatische religiöse Eiferer. Andersgläubige waren unter ihrer Ägide oft extremen Repressionen und Verfolgungen ausgesetzt. In Jerusalem ließen sie die Grabeskirche zerstören. All dies war mit auslösend für die Initiierung der Kreuzzüge.Anders dagegen die Mauren in Cordoba. Hier entwickelte sich ähnlich wie in Toledo ein echtes kulturelles Zentrum. Im akademischen Bereich arbeiteten Muslime, Juden und Christen eng zusammen. Die maßgeblichen antiken Philosophen wurden übersetzt und rezipiert, besonders Aristoteles. Als herausragende Gestalt ist hier Averroes (1126-1198) zu nennen, der glaubte zeigen zu können, dass der philosophisch-theologische Kernbestand bei Aristoteles, im Neuplatonismus wie auch in Bibel und Koran sich im Wesentlichen gleichen würde, nur sprachlich unterschiedlich formuliert wurde: philosophisch exakt oder religiös symbolisch.Die Dynastie der Fatimiden hielt sich bis 1171. Dann wurde sie von Saladin, dem Sultan von Ägypten, gestürzt. Von der iberischen Halbinsel wurden die Muslime im Zuge der Reconquista über Jahrhunderte schrittweise vertrieben. Toledo fiel 1085, Cordoba 1236, Granada dann erst 1492. Damit war Spanien wieder christlich. Im nahen Osten sollte sich jedoch ein umgekehrter Prozess vollziehen. Nach ersten Erfolgen durch die Kreuzfahrer, die mehrere kleine Staatsgründungen" zur Folge hatten, wendete sich das Blatt bald, und die Muslime eroberten die Territorien zurück.Die ebenfalls zum Islam übergetretenen turkmenischen Seldschuken waren im 11. Jahrhundert in das Abbasiden-Reich vorgedrungen, bedrängten das Byzantinische Reich, hatten Syrien, Palästina und Anatolien besetzt - ein weiterer Anstoß für die Kreuzzüge - und vollzogen schließlich dort eine Reichsgründung, die nach einer kurzen Blüte dem Ansturm der Mongolen in der Mitte des 13. Jahrhunderts erlag.Nach dem Zusammenbruch gab es zunächst mehrere unbedeutende Nachfolgestaaten. Dann etablierten sich jedoch die Osmanen und gründeten 1300 das Reich, das schließlich zum größten und beständigsten der islamischen Welt werden sollte. Im Jahr 1453 eroberten die Osmanen Byzanz und machte es zu ihrer neuen Hauptstadt. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts hatte das Osmanische Reich den Höhepunkt der politischen Macht und geographischen Ausdehnung erreicht. Für Europa bedeutete dies eine wachsende Gefahr. Selbst Wien wurde 1529 und 1683 - allerdings erfolglos - von den Türken belagert. Mit der Entwicklung in Wissenschaft und Technik erreichte Europa im Laufe der Zeit jedoch auch eine wirtschaftliche und militärische Überlegenheit, der das zunehmend marode Osmanische Reich nicht mehr standhalten konnte.Die Idee des Nationalismus machte sich von Westeuropa aus im 18. Und 19. Jahrhundert auch in der islamischen Welt breit, und es kam zu separatistischen Bewegungen. Diese wurden im ersten Weltkrieg, bei dem das Osmanische Reich auf der Seite Deutschlands kämpfte, besonders von Seiten der Engländer massiv unterstützt. Nach der Niederlage wurde das Reich relativ willkürlich in verschiedene Länder geteilt und unter den Alliierten aufgeteilt. Die heutige Türkei entkam diesem Schicksal durch den militärischen und reformerischen Einsatz Kemal Atatürks, der das Kernreich schließlich den Westmächten abtrotzte, es aber nach europäischem Vorbild laizistisch verfasste und auch politisch die Integration in den fortschrittlichen Westen anstrebte.Nach dem zweiten Weltkrieg kam es dann zum Rückzug der Kolonialmächte aus der gesamten islamischen Welt, die somit die heutige geographische und politische Struktur erhielt. Wie in anderen Teilen der Welt geschah die Grenzziehung der ehemaligen Kolonialmächte in ihrem Territorium unter völliger Nichtbeachtung ethnischer, kultureller und religiöser Prägungen. Ein aktuell hochexplosives Beispiel bildet der Irak mit seiner schiitischen Mehrheitsbevölkerung, den dieser eher feindlich gesinnten Sunniten sowie den Kurden im Norden.Die Ursprünge des modernen islamistischen Fundamentalismus werden i. A. in der 1926 in Ägypten gegründeten Muslimbruderschaft angesiedelt. Gegen die Gefahr der Verwestlichung der islamischen Kultur versuchte die Vereinigung die Rückkehr zu einer ursprünglichen Ausrichtung an Koran und Scharia zu propagieren. Einer der herausragenden Intellektuellen der Bewegung war der Ägypter Sayyd Qutb (1906-1966) der besonders mit seiner dreißig Bände umfassenden Koran-Exegese (Im Schatten des Koran") die kulturkritischen Grundlagen für die geistige und kämpferische Auseinandersetzung des Islamismus mit dem Westen legte. Er kritisiert darin v. a. die expansive westliche Säkularisierung mit ihrer Verdrängung des Religiösen aus dem öffentlichen und politischen Leben, die mit Sitten- und Werteverfall einhergehe und Lebensqualität und Lebensglück in der Gesellschaft in wachsendem Maße verhindere.Eine weitere Ausformung bzw. Ausgestaltung fand die Bewegung nicht zuletzt in der Auseinandersetzung mit Israel, dessen Vernichtung zur Programmatik zumindest des militanten Islamismus (es gibt zweifellos auch moderatere Formen) gehört. Organisationen wie die palästinensische Hamas oder die libanesische Hisbollah entstanden und mit ihnen der Selbstmord-Djihadismus. Ein echter Meilenstein in der weiteren Entwicklung war die politische Machtübernahme des Ayatollah Khomeini im Iran im Jahr 1979. Erstmals formierte sich ein zuvor eher westlich ausgerichteter islamischer Staat neu; theokratisch und streng an der Scharia ausgerichtet.Durch spektakuläre Terroranschläge machte dann zunehmend das AlQuaida-Netzwerk mit seiner Galionsfigur Osama bin Laden auf sich aufmerksam. Deren vorrangiges Ziel war - wie bereits geschildert - zunächst der Abzug der USA aus dem Land, das die heiligsten islamischen Stätten beheimatet - Saudi Arabien. Inzwischen proklamiert man jedoch bereits den Kampf für die Errichtung eines weltweiten Kalifats. Das erschütterndste Werk der AlQuaida-Terroristen war der Anschlag auf das New Yorker World-Trade-Center am 11.09.2001.