Read Der kleine Bischof. Ein kirchlicher Zukunftsroman by Roland Breitenbach Online

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Title : Der kleine Bischof. Ein kirchlicher Zukunftsroman
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ISBN : 3926300124
ISBN13 : 978-3926300126
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : R Maier Vlg., Schw Januar 2002
Number of Pages : 581 Pages
File Size : 698 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der kleine Bischof. Ein kirchlicher Zukunftsroman Reviews

  • Schmerlebach
    2020-03-16 03:20

    Auch wenn sich unter Papst Franziskus viel zum Positiven geändert hat - der Roman ist immer noch hochaktuell und - liebevoll geschrieben.

  • Peter Raeggel
    2020-03-23 03:07

    Roland Breitenbach tut das. Soweit ich es aus einigen seiner Schriften, die ich elektronisch abonniert habe, sowie dem hier zu rezensierenden Buche ableiten kann. Wäre er oder sein fiktiver Bischof Oliver Maß mein Gemeindepfarrer gewesen, so wäre wohl meine Konversion zur evangelischen Kirche im Jahre 2002 nicht erfolgt. Am Ende eines fünfzehn Jahre dauernden Ablösungsprozesses war ich damals überzeugt davon mit einem Zeichen des Protests auf die Fälle Günter Paulo Suess und Katharina Reiche reagieren zu müssen. Weiß knapp fünf Jahre danach überhaupt noch jemand, um was es dabei ging? Sie waren nur der endgültige Auslöser. Ich war es einfach satt, an Mutter Kirche zu leiden und wurde so zum Protestanten im wahrsten Sinne des Wortes.Roland Breitenbach bringt nun einiges auf den Punkt, was mich in der katholischen Kirche störte. Wird offizieller Katholizismus heutzutage befragt, dann geht es leider nur selten um Jesus und sein Evangelium, von dem wir nicht schweigen können (Apg. 4. 20), sondern genau um jene Dinge, die Pastor Roland hier auf den Tisch bringt, mit denen er seinen Bischof Oliver Maß konfrontiert. Zölibat, wiederverheiratete Geschiedene, Abendmahlsstreit, Sexualmoral und und und. Maß ist bei all dem kein Supermann, sondern leidet unter diesen Zuständen wie ein Hund, wird depressiv und macht Fehler...."Legt Rechenschaft ab, von der Hoffnung auf Christus, die Euch erfüllt," so heißt es im ersten Petrusbrief, Kapitel 3, Vers 15. Herr Breitenbach tut das und wird mir dadurch, ohne mich zu kennen, zum Seelsorger.

  • Scipio
    2020-03-25 09:21

    Erbauungsliteratur für aufgeklärte Katholiken - so könnte man diesen Geschenkklassiker einordnen.Die Kirchenkritik des katholischen Mainstream findet sich in eine schlichte, voraussehbare Handlung verpackt; die Personen scheiden sich nach dem ersten Satz in Gut-Schafe und böse Böcke, und so bleiben sie dann über 170 Seiten.Generalvikare sagen: "Werden Sie in dieser Sache nur nicht sentimental. Mit der Berufung auf das Evangelium ist uns hier nicht geholfen. Es geht nicht um das Evangelium. Es geht um die Ordnung", während der kleine Bischof leidend und opfernd (und sündelos) sein Martyrium antritt: "Plötzlich kroch die Angst in sein Bett und umgab ihn wie ein Gefängnis." Naturparkwächter in Israel sind schweigsam und trinken Wasser aus der Feldflasche, die netten jungen Katholiken aus der Basisgemeinde heißen Miriam und Matthias, und der gelähmte Palästinensterjunge "wirkte in seiner einfachen und doch würdevollen Art wie ein verarmter Märchenprinz aus Tausendundeinernacht". Dafür wühlen Intriganten nur an der konservativen Kirchenbasis und im Vatikan und sind dazu verdammt, sich harten Herzens dem bereinigten Evangelium des Wanderpredigers aus Nazareth zu verschließen.Die Moral der Geschichte ist also von Anfang an klar, und Zwielicht gibt es keines. Die vorkonziliare Moralkeule hat Breitenbach einfach gegen die nachkonziliare Version ausgetauscht, und die schwingt er genauso effektiv und einschüchternd wie seine Vorgänger. "Leyenda negra" nennt man das wohl - eine schwarze Legende als Teil innerkirchlicher Mythenbildung. Alles wie gehabt.