Read Auf eine Zigarette am Mont Blanc: Wie ich den höchsten Gipfel der Alpen bestieg, obwohl ich dort nichts zu suchen hatte by Ludovic Escande Online

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Ludovic Escande ist eingefleischter Grostadtmensch und eher in Cafs und Literatursalons als im Hochgebirge zu Hause Als Lektor hat er hchstens vom Schreibtisch aus mit steilen Felswnden zu tun Dies ndert sich, als er eine persnliche Krise durchlebt Whrend einer langen feuchtfrhlichen Nacht gesteht er seinem Freund und Autor Sylvain Tesson, dass er ihn um seine Freiheit beneidet Kurzerhand schlgt dieser vor, gemeinsam den Montblanc zu besteigen und Escande sagt zu, obwohl er untrainiert ist, an Hhenangst leidet und leidenschaftlicher Raucher ist Aus der Schnapsidee wird ein Berg Abenteuer der anderen Art Und eines der wohl unkonventionellsten und humorvollsten Bcher, die je ber das Bergsteigen geschrieben worden sind....

Title : Auf eine Zigarette am Mont Blanc: Wie ich den höchsten Gipfel der Alpen bestieg, obwohl ich dort nichts zu suchen hatte
Author :
Rating :
ISBN : 3890295010
ISBN13 : 978-3890295015
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Malik 1 August 2018
Number of Pages : 381 Pages
File Size : 994 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Auf eine Zigarette am Mont Blanc: Wie ich den höchsten Gipfel der Alpen bestieg, obwohl ich dort nichts zu suchen hatte Reviews

  • M. Lehmann-Pape
    2020-02-05 13:50

    Eigentlich müsste man direkt die übliche Warnung aussprechen, dass man dieses Unternehmen von Ludovic Escande natürlich so nicht nachahmen sollte.Ohne Ahnung, eher untrainiert, Raucher, dazu sind die meisten Höhen, die der Autor im Vorfeld erklommen hat eher Barhocker oder die Stufen in ein Café oder Restaurant herein. Und wenn dann noch eine ausgeprägte Höhenangst hinzukommen, ist der Montblanc sicher gedanklich der letzte Ort, den ein Lektor aufsuchen sollte, um einem diffusen Bedürfnis nach Freiheit nachzukommen und zugleich einer gewissen Bedrängung im „normalen“ Leben zu entfliehen (es läuft nicht gut mit der Ehefrau).Somit eine ziemliche Schnapsidee, auf die Escanda da, ein wenig angeheizt durch Freunde, kam. Den Montblanc zu besteigen. Mal so.„Der Couloir du Gouter….Sie haben gut daran getan, mir vorher nichts davon zu erzählen….nur ein einziger Pfad führt über diesen Engpass“. Das ihm da mulmig wird, kein Wunder. Aber bis zu diesem Teil der Geschichte ist ja schon einiges passiert. Was nichts anders heißt, als dass jenes „mulmig sein“ inzwischen „der natürliche Zustand“ des Buchschaffend am Berg ist.„Warum rennen die so“?„„Du bist dran“, ist da Einzige, was Daniel antwortet“. Und hängt dem armen Mann den Klettergrund ansonsten schweigend in das Kabel ein.Zu Recht im Übrigen, wie sich nach der Durchquerung der Engstelle herausstellen wird, dass diese Stelle „Todeskorridor“ genannt wird, da sich Felsstücke gerne mal im oberen Beriech lösen und dann wie eine Kugel die Rinne entlangschießen (und dabei natürlich alles mitnehmen, was sich darin befindet, auch und gerade Bergsteiger).Wobei schon der Anfang, bei allem guten Willen, sich schwierig gestaltet. Als sich umgehend die ersten Schmerzen schon beim einfachen Training einstellen.„Haben sie zuvor Sport gemacht“?„Nicht richtig“!Auch wenn Escande erfahrene Freunde als Begleiter hat, nachmachen sollte man das auf diese Weise tatsächlich nicht. Wobei allerdings die Lektüre über dieses „Selbstfindungs-Abenteuer“ durchaus schön zu lesen ist, von Humor und der Fähigkeit, sich über sich selbst lustig zu machen, zeugt, an den wichtigen Stellen mit Tiefgang aufwartet und am Ende tatsächlich dem Leser Lust macht, sich vielleicht selber mal ein Stück „auf den Weg“ zu machen. Denn ein gewisser Abstand zum Alltag, zum teils auch eingefahrenen eigenen Leben, das macht auf jeden Fall Sinn, wie man mit Escande Seite für Seite miterleben kann. Es muss ja nicht für jeden unsportlichen Anfänger gleich der Montblanc sein.„Ich wusste gar nicht, dass Sie Bergsteiger sind“.„Ich wusste es selber nicht, es war das erste Mal“.Eine gut zu lesende, schöne und durchaus menschlich nahegehende Geschichte.