Read Stuttgart in den Roaring Twenties: Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur in Stuttgart 1919 - 1933 by Jörg Schweigard Online

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Die Roaring Twenties waren in Stuttgart eine Zeit des Umbruchs und der Neuorientierung Dies spiegelt sich vielf ltig in Politik, Kunst, Theater und Architektur, in Wirtschaft oder Bildung Bezeichnend f r diese Jahre war die Lebensfreude und das Vergn gen Der Stuttgarter ging gerne aus Ob tags ber in den Stadtgarten oder nachts in eine der vielen Kulturst tten und Etablissements Der Sport und die leichte Unterhaltung zogen die Massen an ber zwanzig Zeitungen, unz hlige Kino Tempel und der neue Rundfunk wetteiferten um die Gunst der Menschen Lebendig und facettenreich schildert J rg Schweigard die bewegten Jahre der Weimarer Republik in Stuttgart, in denen sich eine neue sthetik des Lebens Sebastian Haffner vorbereitete Zahlreiche Bilder illustrieren die faszinierende Zeit....

Title : Stuttgart in den Roaring Twenties: Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur in Stuttgart 1919 - 1933
Author :
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ISBN : 9783765086090
ISBN13 : 978-3765086090
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Der Kleine Buch Verlag Auflage 1 1 Dezember 2012
Number of Pages : 376 Pages
File Size : 772 KB
Status : Available For Download
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Stuttgart in den Roaring Twenties: Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur in Stuttgart 1919 - 1933 Reviews

  • patza
    2020-05-29 02:34

    Gottseidank hat der Autor das Buch nicht nur für das Fachpublikum geschrieben. Dafür bietet es viel Anschauliches zur Entwicklung in Kultur, Architektur und großen Politik, daneben auch populäre Themen wie Sport und Freizeitgestaltung. Nicht nur in Berlin, auch in Stuttgart entwickelte sich der Fußball in dieser Zeit zum Massensport, es gab Großveranstaltungen wie z. B. das Sechstagerennen in der Stadthalle an der Neckarstraße oder das Solituderennen für Rennsportfans. Spannend sind auch die vielen von Schweigard geschilderten alternativen Ansätze und sozialen Experimente, an denen sich die Menschen versuchten. So reihen sich fortschrittlich denkende Unternehmer wie Robert Bosch ein neben Konsumvereinen, die durch eigene Läden Lebensmittel bezahlbar machen, die Vagabundenbewegung, die hier ihr Zentrum hatte, nicht zu vergessen die Waldheime oder die Waldorfschulbewegung, die hier ihren Anfang nahm. Abgerundet wird das gelungene Werk durch eine Vielzahl an Bildern und viele kleine eingestreute Biografien über die großen und kleinen Stuttgarter dieser Zeit.

  • Milchbar9
    2020-05-19 09:26

    Anhand von Stuttgart erlebt man mit diesem Buch eine Zeitreise zurück in den Beginn der Neuzeit, noch unvorbelastet durch die braune Brut, ganz Hoffnung, Kreativität und neue Perspektiven. In vielfältigen unterschiedlichen Kapiteln/Themen und mit reichlich Bildmaterial taucht man ein in eine Zeit, die einen neuen Idealismus kreierte, in eine Phase der deutschen Geschichte, in denen sich in so wenigen Jahren so viele unglaubliche Veränderungen ergaben. Für viele war es die beste Zeit überhaupt, in der eine neue Ästhetik des Lebens geschaffen wurde.Nach dem 1. WK öffnete sich die Staatsgalerie den "Modernen". Ein Journalist schrieb: Den Höflingen eines abgewirtschafteten Kunstmilitarismus, organisiert durch unumschränkten Kitsch, Professoren und durch die unverdrossene Dummeheit eines gläubigen Publikums, wurde die die aufklärerische Spannung unbehaglich. Die Neue Deutsche Kunst wurde 1924 in einer Ausstellung gezeigt, die moderne Bildsprache von Expressionisten und Kubisten überwogen die Impressionisten. Emil Nolde, Franz Marc, Max Beckmann, Oskar Kokoschka, Ernst Barlach, Otto Dix und Lyonel Feiniger polarisierten eine breite Mehrheit der Bevölkerung, die Landesregierung rügte den Ausstellungsmacher öffentlich, er verlor seine Anstellung. Politik, Kunst, Kultur, Erziehung, Schulen, Sport, Autos, Frauen, Architektur, Innovationen, Wirtschaft, Parteien, Religionen, Literatur, Theater, Warenhäuser, Medien, Kino - dieses Buch ist eine reiche Quelle für die Geschichte Stuttgarts, deren Beispiele mehr als spannend sind.

  • Easy-Reiter
    2020-05-27 07:20

    Außer großer Lobhudelei für den anerkannt wichtigen R. Bosch, und am Rande ein paar andere kam nicht viel rüber über die gesellschaftliche Situation die man bei einem solchen Titel erwartet. Wie haben die normalen Leute gelebt, was hat Sie bewegt. Statt dessen langweilig wie die geschichtsstunden in den 70igern.

  • wurstfinger
    2020-05-21 05:36

    Mit großem Interesse habe ich das Buch gekauft. Es deckt gleich zwei Interessengebiete von mir ab: Ein spannender Auszug der Stuttgarter Stadtgeschichte und die Weimarer Republik als eigenständige Epoche. Und das Buch hat meine Erwartungen sogar übertroffen. Ich hatte ja schon einiges an Hintergrundwissen zu dieser Zeit, aber ich habe während der Lektüre nicht nur viel Neues kennen gelernt, sondern auch Einblicke in die damalige Gesellschaft gewonnen, die mich sehr positiv überrascht haben. An vielen kleinen Beispielen und Kurzbiografien kann der Autor den libertären Charakter der Stadt und ihrer Einwohner belegen. Ein echter Gewinn sind die vielen Bilder und Fotos dieser Zeit aus allen Arten des Lebens wie Politik, Sport, Kunst, Kultur usw. Erst nach der Lektüre dieses Buches habe ich einen Eindruck davon erhalten, was für faszinierende fortschrifttliche Möglichkeiten sich damals in der Kultur und Gesellschaft ergeben haben. Man spürt den Geist eines Teils der damals fortschrittlichen Bürger und Arbeiter, Künstler (wie Oskare Schlemmer) und Journalisten, Politiker (wie Kurt Schumacher) und auch Wirtschaftsführer (wie Robert Bosch), die den alten Mief der untergegangenen Monarchie hinter sich gelassen und etwas Neues, Zukunftsfähiges begonnen hatten. Das Buch wird der Epoche für sich gerecht und nicht, wie so viele andere Darstellungen der Republik vom braunen Ende her gesehen. Was wäre nur möglich gewesen, wäre nicht diese braune Pest anschließend ans Ruder gekommen...